Schalthaus UW Beuren
Fachplanung
Die geplante Bodenplatte aus RSS Flüssigboden stellt eine innovative Lösung dar, um die Tragfähigkeit des Untergrunds zu verbessern und Setzungsdifferenzen zu minimieren. Herausforderungen im Projekt umfassen: • Umgang mit weichen und kompressiblen Böden im Projektgebiet. • Sicherstellung der langfristigen Stabilität der Bodenplatte. • Berücksichtigung von Spannungs-Verformungs-Verhalten des Flüssigbodens sowie der Scherfestigkeitsparameter.
Entwicklung einer Bodenplatte aus RSS Flüssigboden mit einer Mindeststärke von 1 m, basierend auf den FEM-Analysen und den örtlichen geotechnischen Gegebenheiten, Nutzung des RSS-Flüssigbodens, um eine homogene Lastverteilung zu gewährleisten, Durchführung einer Verformungsanalyse zur Minimierung von Differenzsetzungen, Konsolidierungsanalysen zur langfristigen Stabilität: Erreichung der Zieleigenschaften auf Basis der Verwendung des Ausgangsbodens, Substitution von Bodenaustausch, Ersetzen von Sauberkeitsschichten unter der Betonplatte
Entwicklung eines Modells für die statischen Berechnungen, Berücksichtigung der Materialparameter wie E-Modul, Scherfestigkeit und Steifigkeit, Integration der geotechnischen Daten und Abstimmung mit den baulichen Anforderungen, Abstimmung der benötigten Parameter und Anpassung basierend auf dem vorliegenden Baugrund und der anzunehmenden Lasten, RSS Flüssigboden als steuerbarer Baustoff auf Basis des RSS Flüssigbodenverfahrens
Rezepturentwicklung des RSS Flüssigbodens auf Basis der Anforderungen aus der statischen Nachweisführung, Überprüfung der Zielparameter wie Spannungs-Verformungs-Verhalten und Scherfestigkeit, Iterative Anpassung der Rezeptur an die örtlichen Bodenbedingungen in Abstimmung mit der Fachplanung bzw. Statik, Überprüfung und Gewährleistung der Erreichung von Kurz- als auch langfristigen Eigenschaften
Anwendung in Bauvorhaben mit weichen und kompressiblen Böden, Projekte, bei denen eine homogene Lastverteilung erforderlich ist, Einsatz in Umspannwerken und allen Bauwerken mit benötigter Untergrundverbesserung, Substitution von Bodenaustausch zur Baugrundverbesserung, Verwendung selbst von kontaminierten Material möglich unabhängig von Grundwasserständen
Alle relevanten Bilder zu diesem Projekt finden Sie hier.