Brühl
Wielandstraße – Fernwärme- und Trinkwasser-leitungen
Fernwärme- und Trinkwasserleitungen mit Flüssigboden verlegt – vollflächig gebettet, wiederaushubfähig und mit Wiederverwendung des belasteten Aushubs.
Flüssigboden Engineering
Brühl – nachhaltiger Leitungsbau mit Flüssigboden und immobilisiertem Aushub
Im Zuge der Erneuerung der Fernwärme- und Trinkwasserversorgung in der Wielandstraße in Brühl wurden die neuen Leitungen vollständig in RSS-Flüssigboden gebettet und verfüllt. Die innerstädtische Trasse war geprägt von zahlreichen Leitungsquerungen, gemeinsamen Grabenabschnitten und teilweise schadstoffbelastetem Aushubmaterial.
Durch den Einsatz von RSS-Flüssigboden konnte der vorhandene Boden direkt auf der Baustelle aufbereitet und wiederverwendet werden. Gleichzeitig wurden die Fernwärme- und Trinkwasserleitungen vollflächig umschlossen, Leerrohre geschützt und die Entsorgung belasteter Böden deutlich reduziert.











Herausforderungen
- Beengte innerstädtische Trasse mit zahlreichen Leitungsquerungen
- Gemeinsame Verlegung von Fernwärme- und Trinkwasserleitungen
- Schutz von Leerrohren und tieferliegenden Leitungen
- Teilweise schadstoffbelasteter Aushub (BM-F2 bis über BM-F3)
- Hohe Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit
- Vermeidung von Bodenaustausch und Deponierung
Die Lösung
- Vollständige Bettung und Grabenverfüllung mit RSS-Flüssigboden
- Nutzung des örtlichen Aushubs als Baustoff
- Vollflächige Umschließung der Leitungen ohne Verdichtungsarbeiten
- Schutz von Leerrohren und querenden Leitungen
- Immobilisierung belasteter Bodenbestandteile
- Wiederverwendung des Aushubmaterials vor Ort
Fachplanerische Lösung
- Auswertung von Baugrund- und Umweltgutachten
- Planung der Leitungsquerungen und gemeinsamen Grabenabschnitte
- Festlegung der technologischen Anforderungen für Bettung und Verfüllung
- Entwicklung eines Konzepts zur Immobilisierung belasteter Böden
- Erstellung eines projektspezifischen Qualitätssicherungsplans
- Abstimmung von Leitungsbau, Materialtechnologie und Ausführung
FiFB-Lösungen
- Entwicklung einer projektspezifischen Flüssigbodenrezeptur
- Einstellung leichter Wiederaushubfähigkeit in der Leitungszone
- Sicherstellung ausreichender Tragfähigkeit unter Verkehrsflächen
- Immobilisierung vorhandener Schadstoffe
- Erhalt bodenähnlicher Materialeigenschaften
- Qualitätssicherung nach REGNorm Guide und Technischer Richtlinie Flüssigboden
Flüssigboden-Anwendung
- Bettung von Fernwärme-KMR-Leitungen
- Bettung und Verfüllung von Trinkwasserleitungen
- Wiederverwendung belasteter Aushubböden
- Innerstädtischer Leitungsbau mit hoher Leitungsdichte
- Schutz von Leerrohren und querenden Leitungen
- Nachhaltige Grabenverfüllung im Versorgungsbau
