Landau –
Verfüllung Fußgängertunnel
Verfüllung eines Fußgängertunnels mit Flüssigboden – hohlraumfrei, volumenstabil und nachhaltig aus lokalem Boden hergestellt.
Flüssigboden Engineering
Landau – sichere und nachhaltige Verfüllung eines innerstädtischen Fußgängertunnels
Im Projekt Landau wurde ein bestehender Fußgängertunnel unter innerstädtischen Bedingungen mit RSS-Flüssigboden verfüllt. Ziel war eine hohlraumfreie, volumenstabile und dauerhaft tragfähige Lösung bei gleichzeitig begrenztem Platzangebot und hohen Anforderungen an Umwelt- und Ressourcenschutz.
Durch den Einsatz der Flüssigbodentechnologie konnte der anstehende Boden vollständig wiederverwendet und eine homogene, dynamisch belastbare Verfüllung realisiert werden. Die Lösung erfüllt sowohl statische als auch ökologische Anforderungen moderner Infrastrukturmaßnahmen.









Herausforderungen
- Verfüllung eines ca. 34 m langen Tunnels unter beengten Bedingungen
- Sicherstellung der Tragfähigkeit unter Verkehrslasten
- Vermeidung von Hohlräumen und Schwindungen
- Gewährleistung der Wiederlösbarkeit
- Nachhaltige Nutzung des Aushubmaterials
Die Lösung
- Einsatz einer projektspezifischen RSS-Flüssigbodenrezeptur
- Hohlraumfreie Verfüllung des gesamten Tunnelvolumens
- Nutzung des örtlichen Bodens als Baustoff
- Optimierte Logistik für innerstädtische Baustellen
- Sicherstellung definierter Langzeiteigenschaften
Fachplanerische Lösung
- Erstellung der Rezepturspezifikation auf Basis von Bodenanalysen
- Planung der Verfülllogistik und Einbauprozesse
- Abstimmung der Stoffströme zur Abfallminimierung
- Integration der Anforderungen an Statik und Dynamik
- Abstimmung mit Behörden und Projektbeteiligten
FiFB-Lösungen
- Entwicklung und Validierung der Flüssigbodenrezeptur
- Nachweis der mechanischen und technologischen Eigenschaften
- Sicherstellung langfristiger Materialparameter
- Labor- und Feldversuche zur Qualitätssicherung
- Gewährleistung der Einhaltung aller Anforderungen
Flüssigboden-Anwendung
- Verfüllung von Tunneln und Hohlräumen
- Einsatz im innerstädtischen Infrastrukturbau
- Bettung und Stabilisierung unterirdischer Bauwerke
- Nachhaltige Nutzung von Aushubmaterial
- CO₂-reduzierte Bauweise durch Kreislaufwirtschaft
