Amprion 420kV Frankfurt Kelsterbach Siemens
Thermisch stabiler Flüssigboden für 410-kV-Kabel: sichere Bettung, optimale Wärmeableitung und nachhaltige Bauweise im Projekt Frankfurt–Kelsterbach.
Flüssigboden Engineering
Innerstädtische Hochspannungs-Muffengruben
Im Projekt Frankfurt–Kelsterbach wurde das RSS-Flüssigbodenverfahren gezielt für die Verlegung von 410-kV-Erdkabeln eingesetzt. Ziel war es, eine dauerhaft stabile, setzungsarme und zugleich thermisch leistungsfähige Bettung zu schaffen. Durch die gezielte Anpassung der Flüssigbodenrezeptur konnten die Anforderungen an Tragfähigkeit, Rückbaubarkeit und Wärmeleitfähigkeit optimal miteinander kombiniert werden. Gerade im Bereich von Hochspannungstrassen spielt die kontrollierte Wärmeableitung eine zentrale Rolle für die Betriebssicherheit der Kabelsysteme. Flüssigboden ermöglicht hier eine homogene Einbettung ohne klassische Verdichtungsprobleme und reduziert gleichzeitig bauliche Risiken im sensiblen Trassenumfeld. So entstand eine technisch zuverlässige und nachhaltige Lösung für den Ausbau kritischer Energieinfrastruktur.








Herausforderungen
Dauerhaft stabile Wärmeableitung für 420-kV-Kabel
Vermeidung von Ringspalten und Setzungen
Gleichmäßige, sichere Rohrlagerung ohne Verdichtungsprobleme
Abhängigkeit klassischer Materialien von Feuchte und Verdichtung
Die Lösung
Einsatz von thermisch stabilisierendem RSS-Flüssigboden
Fließfähiger Einbau für vollständigen Rohrumschluss
Homogene, setzungsarme und thermisch stabile Bettung
Wiederverwendung des Aushubbodens
Fachplanerische Lösung
- Entwicklung projektspezifischer Rezepturen
- Labor- und Langzeituntersuchungen zu mechanischen und thermischen Eigenschaften
- Qualitätssicherung und baubegleitende Überwachung
FiFB-Lösungen
- Rezepturentwicklung und Prüfkonzepte
- Kontinuierliche Qualitätssicherung
- Nachweis der Langzeitstabilität
Flüssigboden-Anwendung
Hochspannungskabeltrassen (bis 420 kV)
Thermisch stabile Bettung von Kabelschutzrohren
Alternative zu klassischen Sandbettungen