Ravensburg Spohnstraße
Neuverlegung von zwei Fernwärmeleitungen sowie Speedpipes
• Berücksichtigung der engen Platzverhältnisse im urbanen Bereich. • Querung und paralleler Verlauf von Bestandsleitungen, die während der Bauarbeiten geschützt werden müssen. • Sicherstellung der thermischen und mechanischen Stabilität der neu verlegten Leitungen. • Verwendung von Flüssigboden unter Einhaltung der vorgegebenen Standards und Normen.
Die geplante Lösung umfasst den Einsatz von Flüssigboden gemäß den technologischen Anforderungen: • Verwendung von Rohrverlegehilfen zur Fixierung und Auftriebssicherung während der Einbauphase. • Anpassung der Flüssigbodenrezeptur an die spezifischen Anforderungen, einschließlich Fließfähigkeit und Tragfähigkeit. • Abschnittsweiser Einbau gemäß dem Pilgerschrittverfahren, um die Belastung auf benachbarte Bereiche zu minimieren. • Integration eines umfassenden Qualitätssicherungsplans, einschließlich Prüfungen zur Rückverfestigung des Flüssigbodens.
• Erstellung eines Lageplans mit Fokus auf die Abschnitte A-A, B-B, und C-C. • Bereitstellung von Querschnitten zur Darstellung der Tiefenlage der Fernwärmeleitungen und Speedpipes. • Entwicklung eines technologischen Konzepts, das die Verfüllung und Sicherung der Leitungen beschreibt. • Planung der Verfüllung unter Berücksichtigung von Belastungen aus Verkehr und thermischen Einwirkungen.
Das Forschungsinstitut für Flüssigboden
(FiFB) hat maßgeblich zur Entwicklung der Rezepturen beigetragen:
• Prüfung der Rezepturen auf spezifische Parameter wie Druckfestigkeit und
Wärmeleitfähigkeit.
• Sicherstellung der Wiederaufgrabbarkeit des Flüssigbodens bei zukünftigen
Bauarbeiten.
• Durchführung von Pilotversuchen, um die technologische Machbarkeit zu
überprüfen.
Flüssigboden wird in diesem Projekt
vielseitig eingesetzt:
• Sicherung von Leitungen im städtischen Bereich mit begrenzten
Platzverhältnissen.
• Verfüllung von Muffengruben und Abschnitten mit parallelen und querenden
Bestandsleitungen.
• Anwendung in Projekten, bei denen thermische Stabilität und geringe
Setzungsanfälligkeit gefordert sind.
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