Bruchsal Schule - Fernwärme und Immo
- Bereich
- Immobilisierung

Projekt
Flüssigboden bei kontaminierten Böden: Wiederverwendung in Abstimmung mit den Behörden, setzungsarme Verfüllung und weitgehende Abfallvermeidung im Projekt Bruchsal.
Sanierung unter bodenschutz- und abfallrechtlichen Vorgaben sicher umsetzen
Im Zuge der Sanierung der Albert-Schweitzer-Realschule in Bruchsal wurde das Flüssigbodenverfahren gezielt eingesetzt, um Tief- und Leitungsbauarbeiten unter strengen bodenschutz- und abfallrechtlichen Rahmenbedingungen umzusetzen. Ziel war es, den lokal anstehenden, teilweise PAK-belasteten Boden technisch sicher zu integrieren und gleichzeitig Abfall so weit wie möglich zu vermeiden.
Durch die Entwicklung einer projektspezifischen Flüssigbodenrezeptur konnte der Boden direkt vor Ort in ein definiertes, bodenähnliches Baustoffsystem überführt werden. Dabei wurde bewusst auf eine hydraulische Bindung verzichtet, um ein spannungsarmes, volumenstabiles Verhalten zu erreichen. Gleichzeitig konnten definierte Reibungs- und Tragfähigkeitsparameter eingestellt werden, die eine sichere Bauwerks-Boden-Interaktion gewährleisten.
Gerade bei Projekten mit kontaminierten Böden ist die abfallrechtliche Einordnung entscheidend. Wird der Boden geplant im Projekt wiederverwendet und nicht entsorgt, kann er unter bestimmten Rahmenbedingungen als Boden statt als Abfall eingeordnet werden – die Entscheidung trifft die zuständige Behörde. In Kombination mit umweltchemischen Nachweisen und behördlicher Abstimmung entsteht so eine technisch belastbare und mit den Behörden abgestimmte Lösung für nachhaltige Sanierungsmaßnahmen.
Die ausführliche Fassung mit Planungsdetails, Hintergründen und Lernzielen finden Sie im Lern-Referenzen-Katalog der Flüssigboden Akademie.
Ausführliche Lern-ReferenzProjektverlauf
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Eindrücke aus dem Projekt
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