Leipzig Nikolaikirche - Fundamentsicherung

Bild der Nikolaikirche mit einem Angestellten von Flüssigboden Engineering

Projekt

Flüssigboden im Denkmalschutz: dichte Fundamente, statische Sicherung und Schutz vor Feuchte- und Salzschäden an der Nikolaikirche Leipzig.was

Denkmalschutz unter anspruchsvollen Feuchte- und Baugrundbedingungen sichern

Im Projekt Nikolaikirche Leipzig wurde das Flüssigbodenverfahren gezielt für den Schutz und die Sicherung der historischen Fundamente eingesetzt. Ziel war es, eine dauerhaft wirksame Abdichtung gegen Schichtenwasser zu realisieren und gleichzeitig die Tragfähigkeit sowie den Erhalt der Bausubstanz sicherzustellen. Dabei galt es, die empfindlichen Materialien des denkmalgeschützten Bauwerks vor weiterer Durchfeuchtung, Salztransport und strukturellen Schäden zu schützen – ohne in die historische Substanz eingreifend oder schädigend einzugreifen.

Durch die Entwicklung eines umlaufenden Flüssigbodensystems konnte ein homogener, dichtender und zugleich tragender Schutzkörper hergestellt werden, der sich formschlüssig an das unregelmäßige Mauerwerk anpasst. Flüssigboden ermöglicht dabei eine schwindungsfreie und spannungsarme Einbindung, wodurch zusätzliche Belastungen oder Rissbildungen vermieden werden. Gleichzeitig wirkt das System feuchteregulierend und verhindert sowohl weitere Durchfeuchtung als auch ein schädliches Austrocknen des historischen Mörtels.

Gerade im Denkmalschutz ist die Kombination aus technischer Leistungsfähigkeit und minimalinvasiver Bauweise entscheidend. Flüssigboden bietet hier eine einzigartige Möglichkeit, Abdichtung, statische Sicherung und Schwingungsentkopplung in einem System zu vereinen. So entstand eine nachhaltige und denkmalgerechte Lösung zum langfristigen Schutz eines der bedeutendsten Bauwerke Leipzigs.

Projektverlauf

Nikolaikirche Leipzig
Nikolaikirche Leipzig

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Herausforderungen

  • Dauerhafte Durchfeuchtung der Fundamente durch Schichtenwasser
  • Salztransport und Schädigung des historischen Mauerwerks
  • Erhalt der Standsicherheit während der Bauausführung
  • Hohe Anforderungen des Denkmalschutzes
  • Heterogene und komplexe Fundamentgeometrien
  • Arbeiten im laufenden Betrieb und im innerstädtischen Umfeld
  • Vermeidung dynamischer Einwirkungen und zusätzlicher Belastungen
3D-Darstellung Einsetzen der Verbaubox Untergrund
3D-Darstellung Einsetzen der Verbaubox Untergrund

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Die Lösung

  • Herstellung eines umlaufenden Flüssigbodensystems zur Fundamentabdichtung
  • Abschnittsweise Freilegung im Pilgerschrittverfahren
  • Ausbildung eines monolithischen, dichtenden und tragenden Baukörpers
  • Hydraulische Barriere gegen Schichtenwasser
  • Schwingungsentkopplung zwischen Baugrund und Bauwerk
  • Integration in natürliche Bodenschichten zur dauerhaften Abdichtung
Aushub Pilgerschritt
Aushub Pilgerschritt

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Fachplanerische Lösung

  • Geotechnische und hydrogeologische Modellierung
  • Statische Nachweise für alle Bauzustände
  • Entwicklung eines getakteten Bauablaufs
  • Integration denkmalpflegerischer Anforderungen
  • Abstimmung mit Behörden und archäologischer Begleitung
  • Sicherstellung der Dauerhaftigkeit und Gebrauchstauglichkeit
freigelegtes Gewölbe Ansicht innen
freigelegtes Gewölbe Ansicht innen

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FiFB-Lösungen

  • Entwicklung projektspezifischer Flüssigbodenrezepturen
  • Einstellung von Dichtigkeit, Steifigkeit und Schwindungsverhalten
  • Optimierung der Haftreibung am Mauerwerk
  • Sicherstellung feuchteregulierender Eigenschaften
  • Qualitätssicherung durch Prüfungen und Dokumentation
  • Langzeitbetrachtung der Materialeigenschaften
Abdichtung Mauerwerk mit Flüssigboden
Abdichtung Mauerwerk mit Flüssigboden

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Flüssigboden-Anwendung

  • Fundamentabdichtung im Denkmalschutz
  • Schutz historischer Bauwerke vor Feuchteschäden
  • Statische Sicherung empfindlicher Bestandsstrukturen
  • Schwingungsentkopplung im innerstädtischen Umfeld
  • Projekte mit höchsten Anforderungen an Substanzerhalt

Kontakt

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