Ziehen der Verbaubox nach Flüssigboden-Verfüllung

Projekt

Flüssigboden für Gashochdruckleitungen: sichere Lastabtragung, Schutz vor dynamischen Belastungen und Vermeidung von Umverlegung in Steinach.

Leitungssicherung unter Verkehr und Schwerlast bei begrenztem Bauraum

Im Projekt Steinach wurde das Flüssigbodenverfahren gezielt zur Sicherung einer Gashochdruckleitung unter einer stark belasteten Verkehrsfläche eingesetzt. Ziel war es, die bestehende Leitung unter Einwirkung von Schwerlastverkehr und Baugeräten dauerhaft zu schützen und gleichzeitig eine aufwendige und kostenintensive Umverlegung zu vermeiden.

Durch die Entwicklung einer projektspezifischen Flüssigbodenlösung konnte ein homogener, tragfähiger und schwindungsfreier Verfüllkörper hergestellt werden, der die Leitung vollständig umschließt und mechanisch stabilisiert. Flüssigboden ermöglicht dabei eine gleichmäßige Lastverteilung sowie eine kontrollierte Aufnahme statischer und dynamischer Belastungen. Gleichzeitig werden Verdichtungsarbeiten vermieden, wodurch zusätzliche Belastungen auf die Leitung ausgeschlossen werden.

Gerade bei Infrastrukturmaßnahmen im Bestand ist die Kombination aus technischer Sicherheit und wirtschaftlicher Effizienz entscheidend. Flüssigboden bietet hier die Möglichkeit, bestehende Leitungen unter komplexen Randbedingungen zuverlässig zu sichern, Bauabläufe zu vereinfachen und Risiken deutlich zu reduzieren. So entstand eine nachhaltige und technisch präzise Lösung für die Sicherung kritischer Energieinfrastruktur.

Projektverlauf

FEM Modell zur Lastverteilung Kran auf Flüssigbodenblock
FEM Modell zur Lastverteilung Kran auf Flüssigbodenblock

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Herausforderungen

  • Hohe statische und dynamische Belastungen durch Verkehr und Baugeräte
  • Sicherung einer Gashochdruckleitung unter Betriebsbedingungen
  • Enge Platzverhältnisse im Bereich Straße und Bahndamm
  • Querung und Schutz weiterer Bestandsleitungen
  • Vermeidung zusätzlicher Belastungen durch Verdichtungsarbeiten
  • Wirtschaftlicher Druck zur Vermeidung einer Umverlegung
Ausgangssituation
Ausgangssituation

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Die Lösung

  • Einsatz von Flüssigboden zur Leitungssicherung
  • Vollständige Umschließung der Leitung mit tragfähigem Material
  • Anwendung des Pilgerschrittverfahrens zur abschnittsweisen Sicherung
  • Durchführung von FEM-Analysen zur Lastbewertung
  • Integration eines umfassenden Qualitätssicherungssystems
  • Verzicht auf Umverlegung der Leitung
Aushub und Setzen Verbau
Aushub und Setzen Verbau

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Fachplanerische Lösung

  • Entwicklung eines technologischen Gesamtkonzepts
  • Planung der Verfüllung unter Berücksichtigung von Baugrund und Grundwasser
  • Simulation statischer und dynamischer Belastungen
  • Erstellung eines Logistik- und Bauablaufkonzepts
  • Definition projektspezifischer Materialanforderungen
  • Baubegleitende Fachplanung und Überwachung
Verfüllung Gasleitung nach dem Pilgerschrittverfahren
Verfüllung Gasleitung nach dem Pilgerschrittverfahren

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FiFB-Lösungen

  • Entwicklung maßgeschneiderter Flüssigbodenrezepturen
  • Prüfung von Fließfähigkeit, Tragfähigkeit und Wiederaufgrabbarkeit
  • Einstellung definierter mechanischer Eigenschaften
  • Qualitätssicherung durch Labor- und Baustellenprüfungen
  • Anpassung an hohe Belastungen und enge Einbausituationen
Schwingungsdämpfung Gasleitung mit Flüssigboden bei Bahndamm
Schwingungsdämpfung Gasleitung mit Flüssigboden bei Bahndamm

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Flüssigboden-Anwendung

  • Sicherung von Gashochdruckleitungen
  • Infrastrukturmaßnahmen unter Verkehrsbelastung
  • Projekte mit begrenztem Bauraum
  • Leitungsbau mit hohen statischen und dynamischen Anforderungen
  • Vermeidung von Umverlegungen bestehender Leitungen

Kontakt

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