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Projekt
Flüssigboden für Baugruben im Grundwasser: dichte Bauwerke, sichere Auftriebssicherung und stabiler Betrieb bei der RÜB-Erweiterung in Stockach.
Sichere Baugruben im Grundwasser bei laufendem Anlagenbetrieb
Im Projekt Stockach wurde das Flüssigbodenverfahren gezielt für die Erweiterung des Regenüberlaufbeckens Kniebreche eingesetzt. Ziel war es, unter dauerhaft hohem Grundwasserstand und im laufenden Anlagenbetrieb eine standsichere, dichte und zugleich wirtschaftliche Bauweise zu realisieren. Durch die integrale Planung von Baugrund, Statik und Materialtechnologie konnte ein System entwickelt werden, das sowohl die Anforderungen an Tragfähigkeit als auch an Dichtigkeit und Bauzustandssicherheit erfüllt.
Gerade bei Baugruben im Grundwasser stellt die Kontrolle hydraulischer Einwirkungen und die Vermeidung von Grundbruch eine zentrale Herausforderung dar. Flüssigboden ermöglicht hier die Ausbildung eines monolithischen, tragenden und abdichtenden Systems, das gleichzeitig als Verbau und Auftriebssicherung wirkt. Durch die gezielte Anpassung der Materialeigenschaften entsteht eine homogene Struktur ohne klassische Schwachstellen wie Undichtigkeiten oder Verdichtungsdefizite.
Im Zusammenspiel mit numerischen Berechnungen und baubegleitender Qualitätssicherung konnte eine Lösung realisiert werden, die auch unter komplexen Bauzuständen stabil bleibt. Gleichzeitig werden Eingriffe in den Bauablauf minimiert und Risiken aus Wasserzutritt oder Baugrundveränderungen deutlich reduziert. So entstand eine technisch robuste und nachhaltige Lösung für den Ausbau kritischer wasserwirtschaftlicher Infrastruktur.
Die ausführliche Fassung mit Planungsdetails, Hintergründen und Lernzielen finden Sie im Lern-Referenzen-Katalog der Flüssigboden Akademie.
Ausführliche Lern-ReferenzProjektverlauf
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Eindrücke aus dem Projekt
Flüssigboden Akademie
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