Nürnberg Nordring – 110-kV-Trasse in thermisch stabilisierendem Flüssigboden
- bis zu drei Systeme in einem Graben
- 110 kV
- Teiltechnologien für die Trasse
- 9
- CO₂-Einsparung laut Vorabkalkulation
- ≈ 700 t
- Bereich
- Erdkabelbau
- Ort
- Nürnberg

Projekt
Fachplanung, Rezepturspezifikation und Ausschreibung einer innerstädtischen 110-kV-Trasse: drei Kabelsysteme in Flüssigboden aus dem örtlichen Aushub, neun Teiltechnologien für Gehweg, Kreuzungen, Engstellen und Muffengruben – rund 700 t CO₂ eingespart.
Nürnberg Nordring – Bettung neuer 110-kV-Kabelsysteme im dichten Stadtraum
Am Nürnberger Nordring werden drei 110-kV-Kabelsysteme auf rund 2 km Trasse in drei Bauabschnitten bis zum Umspannwerk erneuert – überwiegend im Gehweg, zwischen Bebauung, Hecken und Parkflächen, mit zahlreichen kreuzenden Bestandsleitungen und einer Engstelle unter einer auskragenden Hauswand. Die Bettung muss die Verlustwärme der Kabel dauerhaft abführen; bei verdichtetem Schüttgut hängt das vom Verdichtungserfolg ab, der in den Zwickeln zwischen den Schutzrohren kaum erreichbar ist.
Die Trasse wurde vollständig in Flüssigbodenbauweise geplant: zwei Rezepturen aus dem örtlichen Aushub – tragfähig und wärmeleitend in der Leitungszone, leicht wiederaushebbar in den Muffengruben – und neun Teiltechnologien vom getakteten Arbeiten in 6-m-Bereichen bis zum Bauen unter der Hauswand. Temperaturfeldberechnung, Massenbilanz, umweltrechtliche Bewertung, CO₂-Vorabkalkulation und Leistungsverzeichnis bilden die Grundlage der öffentlichen Ausschreibung.
Die ausführliche Fassung mit Planungsdetails, Hintergründen und Lernzielen finden Sie im Lern-Referenzen-Katalog der Flüssigboden Akademie.
Ausführliche Lern-ReferenzProjektverlauf
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Eindrücke aus dem Projekt
Flüssigboden Akademie
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