Umspannwerk Herlasgrün – 110-kV-Kabel ohne Schutzrohr in Flüssigboden
- Kabel ohne Schutzrohr
- 110 kV
- hohlraumfreier Umschluss
- 360°
- Fahrmischer und Autobetonpumpe
- 2 Einbauwege
- Bereich
- Erdkabelbau
- Ort
- Pöhl (Vogtland)

Projekt
Beim Ersatzneubau einer 110-kV-Schaltanlage wurden die Kabel ohne Schutzrohr direkt in thermisch stabilisierendem Flüssigboden gebettet – hohlraumfrei, ohne Verdichtung und auch in den beengten Bereichen zwischen Transformatoren und Portalen.
Umspannwerk Herlasgrün – thermisch stabilisierende Bettung von 110-kV-Kabeln
Im Umspannwerk Herlasgrün wurden beim Ersatzneubau der 110-kV-Schaltanlage neue 110-kV-Kabel ohne Schutzrohr direkt im Kabelgraben verlegt und an die Übergabestation angeschlossen. Ohne Schutzrohr muss das Bettungsmaterial allein die Verlustwärme abführen und die Kabel vor Lasten schützen. Die Gräben verliefen schmal und teils verbaut zwischen Transformatoren, Portalen und einem bestehenden Kabelkanal; auf der Grabensohle stand Wasser.
Eingebaut wurde eine speziell eingestellte, thermisch stabilisierende Flüssigbodenrezeptur. Sie umschließt die Kabel vollständig und hohlraumfrei, liegt direkt am Kabelmantel an und verdrängt das Wasser im Graben – ohne Verdichtung und ohne Personal zwischen den Kabeln. Stahlträger mit Gurten hielten die Kabel gegen Auftrieb in Lage. Je nach Zugänglichkeit wurde direkt aus dem Fahrmischer oder über eine Autobetonpumpe eingebaut, deren Mast über die Freiluftschaltanlage geführt wurde.
Die ausführliche Fassung mit Planungsdetails, Hintergründen und Lernzielen finden Sie im Lern-Referenzen-Katalog der Flüssigboden Akademie.
Ausführliche Lern-ReferenzProjektverlauf
Bilder
Eindrücke aus dem Projekt
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