Amprion Raesfeld – 380kV Kabeltrasse

Trassenlänge
3,5 km
Spannungsebene
380 kV
Aushub entlang der Trasse - Arbeit mit örtlichen Böden 380kV für Flüssigboden

Projekt

380kV-Kabeltrasse mit Flüssigboden – hohlraumfrei, thermisch optimiert und nachhaltig aus lokalem Boden hergestellt.

Raesfeld – sichere Höchstspannungsinfrastruktur unter komplexen Baugrundbedingungen

Im Zuge des Netzausbaus wurde im Bereich Raesfeld eine rund 3,5 km lange 380kV-Höchstspannungskabeltrasse zwischen den Kabelübergangsstationen Löchte und Diestegge realisiert. Die Ausführung erfolgte als erdverlegte Kabelanlage im offenen Graben unter wechselnden Baugrundverhältnissen und hohen technischen Anforderungen.

Durch den Einsatz von thermisch stabilisierendem Flüssigboden konnte eine homogene, hohlraumfreie und dauerhaft leistungsfähige Bettung der Kabelsysteme hergestellt werden. Gleichzeitig wurde der örtliche Aushubboden vollständig in ein definiertes Baustoffsystem integriert und eine technisch sowie ökologisch optimierte Bauweise umgesetzt.

Projektverlauf

Geplanter Trassenverlauf 380kV für Einsatz Flüssigboden
Geplanter Trassenverlauf 380kV für Einsatz Flüssigboden

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Herausforderungen

  • Heterogene Böden (Sand, Geschiebelehm, tonige und schluffige Lagen)
  • Teilweise bindige Böden mit eingeschränkter Verdichtbarkeit
  • Wechselnde Feuchtegehalte und Materialinhomogenitäten
  • Mehrlagige Kabelschutzrohrsysteme im offenen Graben
  • Sicherstellung von Rohrstatik, Auftriebssicherheit und Verformung
  • Hohe Anforderungen an Wärmeabfuhr bei 380kV-Systemen
Ziel Flüssigbodentrasse 380kV
Ziel Flüssigbodentrasse 380kV

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Die Lösung

  • Einsatz von thermisch stabilisierendem Flüssigboden
  • Aufbereitung und Wiederverwendung des Aushubbodens vor Ort
  • Fließfähiger Einbau für vollständigen 360°-Rohrumschluss
  • Verzicht auf mechanische Verdichtung
  • Kombination mehrerer Funktionen in einem Materialsystem
Installation Wärmefühler zur Messung Leitertemperaturen im Flüssigboden
Installation Wärmefühler zur Messung Leitertemperaturen im Flüssigboden

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Fachplanerische Lösung

  • Nachweise der Rohrstatik nach ATV-DVWK-A 127
  • Auftriebssicherheits- und Verformungsnachweise
  • Standsicherheitsnachweise des Kabelgrabens
  • Definition projektspezifischer Materialparameter
  • Integration geotechnischer und thermischer Anforderungen in die Planung
Beginn Keilverfüllung im Graben 380kV mit Flüssigboden
Beginn Keilverfüllung im Graben 380kV mit Flüssigboden

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FiFB-Lösungen

  • Entwicklung projektspezifischer Flüssigbodenrezepturen
  • Einstellung definierter Zielparameter (z. B. λ ≥ 1,5 W/mK)
  • Sicherstellung homogener Wärmeableitung ohne Ringspalte
  • Nachweis mechanischer Kennwerte und Langzeitstabilität
  • Qualitätssicherung durch Labor- und Baustellenprüfungen
Baubegleitende Eigenüberwachung Flüssigboden - Prüfköroer vor Ort
Baubegleitende Eigenüberwachung Flüssigboden - Prüfköroer vor Ort

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Flüssigboden-Anwendung

  • 380kV-Höchstspannungstrassen
  • Thermisch belastete Kabelsysteme
  • Innerstädtischer und außerstädtischer Leitungsbau
  • Einsatz in heterogenen Baugrundverhältnissen
  • Nachhaltige Energieinfrastruktur mit Kreislaufwirtschaft

Kontakt

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