Künzelsau Kocherufer – Stauraumkanal DN 2600

Stauraumkanal
DN 2600
Verfüllung der Baugrube Aufnahme durch Drohne

Projekt

Stauraumkanal DN 2600 mit Flüssigboden – auftriebssicher, lagenweise eingebaut und statisch nachgewiesen.

Künzelsau Kocherufer – kontrollierte Großrohrverfüllung unter Grundwasser und Auftriebseinfluss

Am Kocherufer in Künzelsau wurde ein Stauraumkanal DN 2600 unter anspruchsvollen hydrogeologischen Bedingungen realisiert. Der hohe Grundwasserstand sowie die großen Rohrdimensionen führten zu erheblichen Auftriebskräften während der Bauphase.

Durch den Einsatz von Flüssigboden konnte eine kontrollierte, lagenweise Verfüllung umgesetzt werden, die sowohl die Rohrstatik als auch die Auftriebssicherheit gewährleistet. Die Kombination aus technologischer Einbaustrategie und statischer Nachweisführung ermöglichte eine sichere und wirtschaftliche Umsetzung des Großrohrsystems.

Projektverlauf

Drohnenaufnahme
Drohnenaufnahme

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Herausforderungen

  • Hohe Auftriebskräfte durch DN 2600 Großrohr im Grundwasser
  • Sicherstellung der Rohrlage während des Einbaus
  • Kontrolle der Viskosität und Einbaubedingungen des Flüssigbodens
  • Vermeidung von Spannungsspitzen und Rohrschäden
  • Komplexe Bauabläufe durch lagenweise Verfüllung
Betonschacht
Betonschacht

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Die Lösung

  • Einsatz von Flüssigboden mit definierter Rezeptur
  • Lagenweiser Einbau (ca. 0,44 m pro Verfüllschritt)
  • Keilverfüllung zur gezielten Lastverteilung
  • Minimierung von Fallhöhen zur Reduktion von Auftriebseffekten
  • Einsatz von Rohrverlegehilfen zur Stabilisierung
Mischplatz
Mischplatz

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Fachplanerische Lösung

  • Statische Berechnung der Auftriebskräfte je Verfülllage
  • Nachweis der Auftriebssicherheit und Rohrstabilität
  • Definition zulässiger Einbauparameter (z. B. Ausbreitmaß)
  • Festlegung von Einbau- und Verfüllstrategien
  • Dimensionierung der Rohrverlegehilfen und Abstände
Verfüllung durch Fahrmischer
Verfüllung durch Fahrmischer

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FiFB-Lösungen

  • Entwicklung projektspezifischer Flüssigbodenrezepturen
  • Festlegung technologischer Zielparameter (Viskosität, Ausbreitmaß)
  • Nachweis der Auftriebssicherheit mit Reserven (ca. 16 %)
  • Qualitätssicherung durch baubegleitendes Coaching
  • Integration von Mess- und Kontrollkonzepten während des Einbaus
Vor der Verfüllung mit Flüsigboden
Vor der Verfüllung mit Flüsigboden

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Flüssigboden-Anwendung

  • Verfüllung von Großprofilen (DN 2600)
  • Einsatz im Grundwasserbereich
  • Auftriebssichere Bettung von Stauraumkanälen
  • Lagenweise und kontrollierte Verfülltechnologie
  • Anwendung im kommunalen Tief- und Wasserbau

Kontakt

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